
Bevor ich mir jetzt viel Text nur für den Hinweis auf zwei Artikel ausdenke lieber eine nette Zusammenfassung. Besonders interessant für die Webentwickler und -designer unter Euch:
- Spreeblick hat mich heute auf den Google Font Previewer aufmerksam gemacht. Ein tolles Tool um sich Schriften im Netz anzusehen. Netterweise liefert Google auch gleich das nötige CSS und hostet die kostenlosen Schriftarten auch für Euch.
- Abgerundete Ecken mit CSS3 sind irgendwie schon ewig ein Thema und bei Perun findet man jetzt einen sehr guten Artikel zum Thema. Zumindest die Links zum CSS3-Generator und zu border-radius.com sollten den Weg in Eure Lesezeichen finden.
Das Foto kommt diesmal von Stéfan@flickr

Die Kommunikation zwischen Browser und Server erinnert mich momentan irgendwie an die Schlümpfe. Es läuft immer nach dem Motto “Papa Schlumpf, wie weit ist es denn noch?” Worauf der der Server Papa Schlumpf antwortet “Nicht mehr weit.”. Das ganze wiederholt sich andauernd und hat einen entscheidenden Nachteil: Es verursacht Last auf dem Server, wo wir sie nicht wirklich benötigen.
Mit HTML5 bietet sich uns hier eine neue Möglichkeit die Kommunikation zwischen Client und Server zu realisieren: WebSockets.
Technisch betrachtet startet das WebSocket-Protokoll wie ein ‘normaler’ http-Request/Response-Zyklus, nur, dass nach der Übertragung der HTTP-Request- und Response-Header die zugrundeliegende TCP-Connection bestehen und dadurch für binäre bzw. Zeichenketten-Übertragung in beide Richtungen frei wird. Dadurch kann auch der Server zu jedem Zeitpunkt Daten zum Client schicken. Zudem wird der weitere Protokoll-Overhead im vergleich zu HTTP stark reduziert (im Idealfall nur 2 Bytes zusätzlich pro Text-Nachricht und Richtung).Wikipedia
Was für einen kleinen Blog eher uninteressant ist macht für größere Applikationen schon mehr Sinn. Noch kann man WebSockets nur mit Safari und Chrome nutzen aber wer sich ein wenig mit JavaScript auskennt kann hier eine schicke Fallback-Lösung entwickeln.
Neugierig? Ein Blick auf nettuts.com lohnt sich: Start using HTML5 WebSockets today
Foto Trevor Coulthart@flickr

Auf Spreeblick habe ich heute einen schönen Link zum Thema Design von Flugtickets gefunden: Tyler Thompson, Creative Director bei Squarespace fand die normalen Flugtickets wohl nicht so ansprechend und hat daher ein paar Alternativen gesammelt und in einem eigenen Blog veröffentlicht. Hinzu kamen noch ein paar Entwürfe von anderen Designern was die Seite wirklich sehenswert macht. Enjoy!

Oft sind es Kleinigkeiten, die die Benutzung einer Webseite entscheiden verbessern oder verschlechtern können. Auf der WebDesignerWall gibt es ein schönes Beispiel für einen Effekt den man schon auf zahlreichen Blogs so oder in ähnlicher Form findet: Eine kleine Navigationsfläche um von Beitrag zu Beitrag zu scrollen. Ihr findet dort nicht nur den Link zum jQuery-Plugin sondern auch gleich den notwendigen Code um es in Eure Seite zu intergrieren. Das Beispiel sollte übrigens schon relativ kompatibel zu zahlreichen WordpRess Themes sein.
Ob Ihr darin eine Bereicherung oder eine überflüssige Spielerei für Eure Seite seht bleibt natürlich Euch überlassen.
Foto: hinkelstone@flickr

So wirklich toll findest es niemand und trotzdem kommt man bei kommerziellen Projekten nicht an umfangreichen Tests vorbei. Dies gilt bei WebApplikationen nicht nur fürs backend sondern besonders auch fürs frontend. Neben den zahlreichen Tests in unterschiedlichen Browsern (speziell HTML und CSS) erfordert JavaScript nochmal besondere Aufmerksamkeit. Auf der einen Seite interpretieren Browser die Skriptsprache gerne anders als ihre Kollegen und gleichzeitig müssen wir JavaScript die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie jeder Programmier-/ Skriptsprache.
Ben Cherry ist Frontenddeveloper bei Twitter und hat wohl schon einige Erfahrungen mit dem Testen von JavaScript gemacht die er dankenswerterweise auf seinem Blog mit uns teilt. Sicherlich einen Blick wert und ein guter Ansatz um den eigenen JavaScript Code zu optimieren.
Foto: Staci@flickr