Wie in einer Spielzeugwelt

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Da ich keinen Fernseher habe ist die einzige Möglichkeit für mich, Werbung zu sehen, im Kino. So geschehen vor einer guten Woche als ich in “Alice im Wunderland” gewesen bin (netter Film, auf 3D kann man aber verzichten) und Werbung von der Telekom gesehen habe in der alles wie in einer Spielzeugwelt aussah.

Bis gestern hatte ich keine Ahnung, wie man das macht, aber dafür gibt es ja Blogs und so fand ich bei Markus Wagner nicht nur eine tolle Erklärung sondern auch ein noch schöneres Video, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Das Video hier wurde mit einem so genannten Tilt-Shift-Objektiv aufgenommen. Bei diesen Objektiven lässt sich der Winkel der Linsen kippen und verschieben, wodurch sich eine sehr ungewohnte Optik erzeugen lässt.

Markus Wagner

update

Dirk hat in den Kommentaren schon genauer erklärt, wie das ganze funktioniert und für die ganz neugierigen gibts auch bei Wikipedia was.

10 Kommentare zu “Wie in einer Spielzeugwelt”

  1. Toller Effekt. Hast du eine Ahnung was soein Objektiv kostet? Oder haben “normale” Objektive auch diese Einstellung?

    VG
    Roman

  2. Aloha,

    aber nicht ganz unwichtig dabei ist, dass sowohl die Telekom-Spots wie auch The Sandpit in Stop-Motion aufgenommen wurde. Mit der neuen 1D, der 7D und natürlich der 5Dmk2 kannst du es inzwischen auch direkt als Video, sparst dir ein Menge Rechenzeit und brauchst dir auch keinen Timer für die Kamera zulegen. :)

    Viele Grüße,
    Andi

  3. Jetzt sag nicht, du hattest bisher noch nichts von TiltShift gehört. Das geisterte 2009 doch das ganze Jahr durchs Netz. Da gibt’s mittlerweile auch iPhone Apps, die solche Aufnahmen erzeugen.

  4. @Roman: Habe gestern nur kurz gesucht und die lagen dann schon alle zwischen 1000 und 2000 Euro.

    @Andi:Merke schon das sprengt meinen finanziellen Rahmen für “fänd ich mal ganz cool” :-)

    @Ad: Nein für mich war das echt neu. Darum war ich im Kino auch total begeistert von dem Spot.

  5. Tilt-Shift-Objektive gibts nicht erst seit 2009 sondern schon mehrere Jahrzehnte. Dieser “Effekt” um den es hier geht, ist eigentlich mehr eine Randerscheinung der eigentlichen Intention. Mit diesen Objektiven, man kann die Schärfeebene im Raum “kippen” und “verschieben”, sie ist also nicht mehr parallel zur Sensorebene. Speziell bei Architekturfotos (Weitwinkel) kann man so stürzende Linien verhindern. Und auch für Portrait-Aufnahmen ist das gelegentlich sehr reizvoll.

    Gruß
    Dirk

  6. @Dirk: Danke für die Info. Wirklich interessant :-)

  7. Ein sehr schöner Effekt :) .

  8. [...] Sandpit from Sam O’Hare on Vimeo. [via] Einen Kommentar hinterlassen Klicke hier um nicht auf diesen Kommentar zu [...]

  9. zeugt auch davon, dass die Idee schon älter ist: http://creativereview.co.uk/cr-blog/2008/october/the-city-shrinker

  10. Ich bin immer dazu geneigt Timelaps als das neue Tiltshift zu bezeichnen aber die Kombination von beiden ist echt die Hölle, dazu möchte ich mal voll dreist auf einen eigenen Blogeintrag verweisen:
    http://magdeblog.de/?p=5689